Hier finden Sie unsere Website zu THEYA LED und weiteren Raman-Geräten: https://www.raman-products.de/de/


Biophotonics Diagnostics bietet Technologien und Service zur schnellen Identifizierung und Klassifizierung von Stoffen und Mikroben

Mit unseren Raman-Spektroskopie-Anwendungen können Sie sich Ihren Laboralltag erleichtern. Die Raman-Spektroskopie ermöglicht es, kontaktlos und schnell Materialeigenschaften, Zellaufbauten von Mikroorganismen sowie (bio)chemische Prozessabläufe zu untersuchen. Kombiniert mit unseren KI-basierten Softwarelösungen ist es möglich, selbst komplexe Daten zuverlässig, schnell und preiswert auszuwerten. Unsere maschinenlernenden Software- und Datenbanksysteme bieten Ihnen ein übersichtliches und effizientes Werkzeug mit höchstem Komfort, das die Analyse im Bereich chemischer, biochemischer und medizinisch-diagnostischer Anwendungen um ein Vielfaches einfacher gestaltet.

Gern beraten wir Sie individuell oder senden Ihnen einen Zugang zu einem Demo-Account.

Schnellere Tests auf bakterielle Infektionen anhand von Urinproben

Thüringen-Verbund RUnfAST: Parallelisierbare konfokale Raman-Sensorik für die Urindiagnostik

Laufzeit: 01.08.2025 - 31.07.2028

Im Thüringer Verbundprojekt RUnfAST beteiligt sich die Biophotonics Diagnostics GmbH an der Entwicklung von parallelisierbarer konfokaler Raman-Sensorik für die Urindiagnostik. Ziel ist es, Raman-spektroskopische Analysen so weiterzuentwickeln, dass mehrere Proben gleichzeitig ausgewertet werden können. Dadurch sollen diagnostische Prozesse deutlich verkürzt und besser in klinische Abläufe integrierbar werden. Im Mittelpunkt der Arbeiten steht ein neues Parallelisierungskonzept auf Basis eines GRIN-Detektionsmoduls. Dieses Modul ermöglicht das gleichzeitige Auslesen mehrerer Messpunkte und reduziert damit die Zeit, die für die spektroskopische Charakterisierung bakterieller Krankheitserreger benötigt wird. Die Sensorik erfasst dabei Veränderungen in den Raman-Spektren, die auf Reaktionen der Bakterien gegenüber antimikrobiellen Substanzen hinweisen. Die schnellere Verfügbarkeit dieser Informationen erlaubt eine zeitnahe Beurteilung der Empfindlichkeit von Erregern gegenüber Antibiotika. Auf dieser Grundlage kann die Auswahl geeigneter Wirkstoffe gezielter erfolgen. Das Projekt leistet damit einen Beitrag zu einer rationalen Antibiotikatherapie und zur Vermeidung unnötiger oder unwirksamer Behandlungen. Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der Integration einer automatischen Probenvorbereitung. Sie soll sicherstellen, dass die Raman-basierte Sensorik unter klinischen Bedingungen zuverlässig eingesetzt werden kann. Gleichzeitig schafft sie die Voraussetzungen für eine skalierbare Anwendung in der in-vitro-Diagnostik. Das Vorhaben wird vom Freistaat Thüringen unter der Nummer 2024 VFE 0133 gefördert und durch Mittel der Europäischen Union im Rahmen des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) kofinanziert.

Kofinanziert von der Europäischen Union

Arbeitsweise